Konzept

Experientielle Reitpädagogik und Experientielle Reittherapie…..

sind besondere Formen tiergestützter Begleitung von Kindern und Jugendlichen.

“Experientiell” bedeutet “erlebensorientiert” und entstammt der Methode des Focusing nach Dr. Eugene Gendlin, der in seine klientenzentrierte Psychotherapie erlebensaktive und körperbezogene Aspekte mit einbezog. Dabei werden Gefühle auch über körperliches Erleben erfahrbar gemacht. Mit der Übertragung der Methode des Focusing auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und dem Pferd gelang Kurt Schley in den 90er Jahren ein personzentriertes, erlebensorientiertes Konzept pädagogischer und psychotherapeutisch orientierter Begleitung, das in einem ganzheitlichen Sinn Patienten darin unterstützt, über die zwischen Pferd und Reiter erforderliche körperliche Balance zu ihrem inneren Gleichgewicht zu finden. Diese Formen von Reitpädagogik und Reittherapie eignen sich unter anderem besonders für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen und für Kinder und Jugendliche mit emotionalen Störungen und ADS / ADHS.

Auch therapiemüde oder therapieresistente Kinder und Jugendliche, denen es schwer fällt, mit anderen Therapieformen allein Lösungsschritte zu erarbeiten, profitieren von der Förderung in diesem besonderen Rahmen.

Die experientielle Reitpädagogik und -therapie arbeiten methodenübergreifend und beziehen Methoden und Elemente aus anderen pädagogischen und therapeutischen Ansätzen, so z.B. aus der Heilpädagogik und der Hypnotherapie, mit ein.

Das Buch "Experientielle Reittherapie"

Cover - Kurt Schley - Experientielle Reittherapie

Näher beschrieben ist die Experientielle Reittherapie im gleichnamigen Buch von Kurt Schley und Silvia Gerster, erschienen im Adebar-Verlag

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